Probleme in Mathematik?

Hier klicken löst Ihre Probleme nachhaltig   Button_Schluss_damit

  • Wenn das Mathematik-lernen für Sie und Ihr Kind zur Katastrophe wird,
  • wenn Ihr halbes Gehalt zum Nachhilfelehrer wandert,
  • wenn es dennoch schlechte Noten regnet und Sie nicht mehr weiter wissen,

dann hören heute damit Sie auf, Dinge zu tun, die nicht funktionieren!

Hören Sie auf, Ihr Kind mit Mathematik zu quälen!

IMG_1879Mein Name ist Oliver Rafelsberger und ich zeige Ihnen in meinem kleinen Büchlein, wie Mathematik-lernen funktionieren kann, und wie Sie damit ganz nebenbei Ihr Kind auf ein eigenständiges und glückliches Leben vorbereiten.

Dieses Buch kann Ihr Leben verändern, und vor allem das Ihres Kindes.

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„Ja SO macht Mathematik-lernen sogar Spaß.“

Derartige Komplimente habe ich von zahlreichen meiner Nachhilfeschüler bekommen.

In meinem Buch zeige ich Ihnen, was dahinter steckt.

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Was Leser sagen?

Raus aus der „Mathe-Misere“!

„Endlich einmal ein Buch, das die Sache grundlegend angeht. Vielleicht machen wir ja wirklich alle etwas falsch, wenn so viele Kinder in Mathe Probleme haben. Auf jeden Fall einen Versuch wert. Hoffentlich haben auch andere Eltern und deren Kinder wieder Mut. Ein außergewöhnliches Buch – das es schon immer hätte geben müssen! Sehr zu empfehlen!“

Eine Rezension von Mag. Michael Wenzel.

 

Dieses Buch sollte allen Eltern spätestens beim Schuleintritt ihrer Kinder empfohlen werden!

„Als mehrfache Mutter von schulpflichtigen Kindern, habe ich bereits unzählige Mathe-Lernstunden hinter mir. Obwohl ich sehr geduldig bin und obendrein psychologisch geschult, kam es bei uns regelmäßig zu Mathe-Tränen und zu schlechter Stimmung wegen Mathe.
Ein Freund hat mir dann dieses Buch empfohlen. Anfangs dachte ich mir, Mathe Motivationsbuch? Ich hatte ziemlich fixe Vorstellungen, wie Mathestunden ablaufen sollten und dachte – da müssen wir halt durch. Da unser Leidensdruck jedoch schon sehr hoch war, habe ich mir dieses Buch zugelegt.
Auf unterhaltsame und humorvolle Weise und mit anschaulichen Beispielen (Stichwort Ostereiersuche) wird aufgezeigt, wie man eingefahrene und kontraproduktive Lernstrategien ablegen und durch neue ersetzen kann. Auf jeder Seite merkt man, dass der Autor weiß wovon er spricht. Ergänzt werden die Anregungen in diesem Buch durch kurze Erklärungen aus der Hirnforschung und Psychologie, welche aber kaum als solche wahrgenommen werden, da sie sehr lebendig und praktisch verständlich eingebaut wurden.
Dieses Buch ist mehr als nur ein Mathe-Motivationsbuch. Man kann sagen, es dient der Vorbereitung der Kinder auf die künftigen Anforderungen des Lebens. Auch für meinen Alltag konnte ich mir Anregungen holen.
Ich wünschte, ich wäre schon früher über dieses Buch gestolpert! Auch wenn der Untertitel: „Ein Motivationsbuch für Eltern von Teenagern“ lautet, finde ich, dass dieses Buch schon früher in die Hände von Eltern gelangen sollte. Wahrscheinlich kann man sich mit der vorgestellten Methode Mathe-Tränen und Mathe-Stress ersparen.“
Eine Rezension von „das große Ich bin Ich“ auf Amazon.

 

Lesen Sie hier weitere Rezensionen auf Amazon zu diesem Buch!

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Leseprobe

Lesen Sie hier die ersten Kapitel!

Eine spannende und zugleich entspannende Lektüre, die Ihnen in Ihrer mathematischen Lernsituation neue Perspektiven und Hoffnungen eröffnet.

Hier beginnt die Leseprobe:

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Wozu benötige ich Mathematik? Das braucht doch ohnehin niemand!

Dieser Gedanke und die dahinterstehende Ablehnung sind für die meisten Schüler eine der Haupthürden bei der Auseinandersetzung mit Mathematik. Zwar hat man eine ungefähre Ahnung, dass manche Berufsgruppen etwas mehr mathematisches Wissen benötigen als andere, aber diesen Berufen gilt es in Zukunft gekonnt auszuweichen. Ein Leben ohne Mathematik scheint nicht nur möglich, sondern für den Großteil der Schüler auch erstrebenswert.

Obwohl sich Schulbücher und Lehrer große Mühe geben, durch anwendungsbezogene Beispiele den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten von Mathematik in allen möglichen Lebensbereichen zu unterstreichen, bleibt die grundlegende Ablehnungshaltung oftmals bestehen.

Man will ja ohnehin nicht Fliesenleger werden, der sich mit Flächeninhalten und Seitenlängen herumschlagen muss, genauso wenig wie Dachdecker, der anscheinend Dachschrägen in die Anzahl von Dachziegeln umrechnen muss. Und schon gar nicht Töpfer, der offenbar durch Integration von geschwungenen Linien das Volumen seiner Vasen berechnen muss.

 

Für zahlreiche Schüler vor der Matura bzw. dem Abitur (oder zumindest all die, die ich im Laufe meiner Tätigkeit als Nachhilfelehrer kennenlernen durfte) gilt im Allgemeinen:

Mathematik ist sinnlos.

Akzeptieren wir das doch einfach einmal.

Aber … Auch Fußballspielen ist sinnlos. 20 Leute rennen einem Ball hinterher, zwei stehen nur herum und hüpfen zwischendurch hin und wieder, einer pfeift unentwegt, und zum Schluss steht es 3:2. Die einen fühlen sich gut, die anderen sind deprimiert. Der Schiedsrichter ist in jedem Fall der Blöde. Je nachdem, wie berühmt oder gut manche der 20 umherlaufenden Buben sind, wurde eine Menge Geld und Bier umgesetzt, viele Menschen haben ihnen bei ihrem Tun zugesehen und fühlen sich anschließend ebenfalls großartig oder deprimiert. Aber kein Arbeitsloser fand durch das Spiel einen neuen Job, keine Umweltkatastrophe wurde verhindert, kein Krieg vermieden, eher im Gegenteil. Das ganze Spektakel war völlig sinnlos, wenn man so will.

Bergsteigen ist überhaupt sinnlos. Da quält man sich stundenlang irgendeinen Berg hinauf, schwitzt, keucht, stolpert, nur um oben die angeblich so schöne Aussicht zu genießen und anschließend wieder nach unten zu hampeln, wo man hergekommen ist. Übrig bleiben ein paar Fotos, die sich kein Mensch je ansieht und ein irgendwie befriedigendes Gefühl – ein Gefühl von „etwas erlebt zu haben“, „etwas geschafft zu haben“, „sich selbst überwunden zu haben“, „Glück oder Pech mit dem Wetter gehabt zu haben“. Meist schöne Gefühle, die aber komplett sinnlos sind.

 

Oder wird etwas dann sinnvoll, wenn es uns positive Emotionen verschafft? Lassen wir den Gedanken einmal so stehen.

Sinn ist, wie man an diesen Beispielen vielleicht sehen kann, NICHT etwas, das den Dingen selbst innewohnt und von uns gesehen oder gefunden werden kann, sondern Sinn ist etwas, das wir selbst den Dingen geben, etwas, das wir in die Dinge hineinlegen. Mathematik, Fußball oder Bergsteigen sind für sich genommen völlig sinnlos. Erst WIR können diesen Tätigkeiten SINN GEBEN, Sie mit Sinn erfüllen. Das ist gewissermaßen ein aktiver Akt von uns. Die Dinge haben keinen Sinn, solange wir Menschen ihnen keinen Sinn geben. Für einen Maikäfer etwa sind all diese Dinge gleichermaßen sinnlos.

Sinn wollen wir einer Sache allerdings nur geben, wenn wir ihren Sinn erkennen. Wie aber sollen wir einen Sinn erkennen, wo keiner ist – wie bei der Mathematik? Lassen wir auch diesen Gedanken einmal so stehen.

Sinn verbinden wir oft mit Nutzen. Etwas, das uns einen Nutzen bringt, dem geben wir leichter einen Sinn. Wenn wir etwas davon haben, dann erscheint es uns sinnvoll. Dadurch bleibt uns manchmal verborgen, dass wir es selbst sind, die der Sache einen Sinn geben. So mag es uns erscheinen, dass nutzbringende Dinge einen ihnen innewohnenden Sinn haben. Aber was ist der Nutzen eines Fußballspiels oder einer Bergwanderung? Ein paar Fotos, ein mehr oder weniger befriedigendes Gefühl, ein Häkchen auf der Liste der zu ersteigenden Berge, ein paar Punkte in der Rangliste? Möglicherweise hat es mehr mit Gefühlen zu tun, als wir uns eingestehen. Lassen wir auch diesen Gedanken einmal so stehen.

 

Warum ist es jetzt aber so schwer, der Mathematik einen Sinn zu geben, wohingegen es bei Fußball sehr vielen Menschen leichtfällt? Mathematik hat ganz ohne Zweifel einen Nutzen. Unser modernes Leben ist komplett von Mathematik durchdrungen bzw. basiert darauf. Nähmen wir von heute auf morgen die Mathematik aus unserer Lebenswelt heraus, hätten wir keine Smartphones, keine Computer, keine Autos, keine Supermärkte, kein Fernsehen oder Radio, keine Waschmaschinen, … nichts mehr. Unsere gesamte Technik, das Ingenieurwesen, die Wirtschaft sind Manifestationen der Mathematik. Und unsere Lehrer und Schulbücher werden nicht müde uns diesen Nutzen der Mathematik vorzubeten. Dennoch kommt die Botschaft nicht an. Warum?

Weil unsere Kinder und Jugendlichen keine Ingenieure und Ökonomen sind. Weil die Lebensaufgaben, die sie zu bewältigen haben, sich ohne Mathematik lösen lassen. Weil ihre gesamte Lebensumwelt keine mathematischen Anforderungen an sie stellt. Warum sollten sie sich also damit beschäftigen? Mathematik bleibt somit für sie ein völlig abstraktes, lebensfernes Konstrukt. Sie muss es auch bleiben! Die Versuche, ihren Nutzen zu erklären, MÜSSEN scheitern. Es ist, als ob man einem Maikäfer etwas von Fußballspielen oder von Bergwanderungen erzählt. Was soll ein Maikäfer damit anfangen?

 

Was also tun?

Stellen wir erst einmal fest und akzeptieren wir:

Mathematik bleibt für viele Kinder und Jugendliche sinnlos, denn sie können den verborgenen Nutzen nicht erkennen.

Und das ist nicht Ihre Schuld liebe Eltern und auch nicht die der Lehrer. Es ist einfach eine Folge der Lebensumstände Ihrer Kinder.

Manche Eltern, die der Mathematik grundsätzlich positiv gegenüberstehen, versuchen die Lebensumstände ihrer Kinder derart zu gestalten, dass sie mathematische Fragestellungen spielerisch in den Alltag einbauen. Beim Kochen kann man mit Gewichten und Waagen spielen, beim Tanken kann man auf die Differenz zwischen Litern und Preis hinweisen, mit Uhrzeiten lässt sich rechnen, usw. Dafür braucht man aber selbst eine gewisse Freude an Zahlenspielen und Mathematik. Dann findet man solche „Aufgaben“ überall. Solcherart lassen sich also sogar die Lebensumstände unserer Kinder ein wenig gestalten. Das Ergebnis ist, dass Kinder von „mathematischen Eltern“ oft bedeutend weniger Probleme mit Mathematik in der Schule haben, ja mitunter diese „Freude an Mathematik“ sogar „erben“.

Für all diese „mathematischen Eltern“ eine Entschuldigung vorab: Sorry, dieses Buch ist primär nicht für Sie gemacht. Dieses Buch ist für Eltern, die mit Mathematik nichts am Hut haben. Um Sie ein wenig zu entschädigen, möchte ich Sie auf Lockharts Lamento aufmerksam machen. (Auf meiner Website: mathematikmotivation.wordpress.com finden Sie auch eine deutsche Übersetzung im Bereich „Weitere Leseproben“.) Eine erfrischend neue Sicht auf die Mathematik. Aber auch wenn diese Vision von Mathematikunterricht verlockend erscheint, müssen wir unsere Kinder durch das bestehende Schulsystem begleiten. Ein besseres Schulsystem – so sehr es wünschenswert wäre – ist nicht das Thema dieses Buches. Daher wende ich mich in diesem Buch unserer realen Situation zu und gebe praktische Anregungen für den ganz normalen Lernalltag. Den täglichen Wahnsinn, den Sie liebe Eltern zu bewältigen haben. Für Sie habe ich dieses Buch geschrieben.

Sehr viele Eltern haben selbst schlechte Erfahrungen mit Mathematik gemacht. Sie hassen Mathematik, schummeln sich selbst irgendwie durch, gehen ihr aus dem Weg und fürchten sich davor, ihren Kindern bei Mathematik helfen zu müssen. Nicht zuletzt, weil sie hier ihre Rolle als „Allwissende“ einbüßen und eingestehen müssen, dass sie selbst nicht perfekt sind. Manchen fällt das etwas schwer. Alte Wunden werden aufgerissen. Dann werden mitunter die eigenen Schwächen als Vorwurf auf die Kinder projiziert. Es wird Druck gemacht, gestraft, verboten, stundenlang gequält, und die Kinder zumindest mental völlig misshandelt … schrecklich! So wird die Abscheu und Angst vor Mathematik nur in die nächste Generation weitergegeben.

Solche Eltern, die oft täglich stundenlang mit ihren Kindern sitzen – verzweifelt, in angespannter Atmosphäre, mit Druck und oft mit Tränen auf beiden Seiten – solche Eltern bitte ich eindringlich:

Hören Sie bitte JETZT damit auf!

Sie machen SO viel kaputt und vor allem vergeben Sie riesige Chancen! Dabei geht es überhaupt nicht um die Mathematik. Mit Mathematik kann man so viel MEHR lernen als nur Rechenregeln.

 

Lesen Sie bitte dieses Buch und lassen Sie sich überzeugen! Sie müssen Mathematik selbst nicht lieben oder beherrschen, um Ihrem Kind qualifiziert bei Mathematik in der Schule zu helfen. Beginnen Sie damit, das zu unterlassen, was bisher nicht funktioniert hat und was noch nie funktioniert hat! Hören Sie auf, Ihr Kind und sich selbst mit Mathematik zu quälen! Es bringt nichts. Ihr Kind ist nicht blöd. Sie sind nicht unfähig. Sie haben nur möglicherweise ein ungeschicktes Bild davon, wie Ihr Kind Mathematik lernen könnte, weil Ihnen selbst niemals jemand eine Alternative gezeigt hat. Dieses Buch will eine solche Alternative aufzeigen.

Da unseren Kindern der Sinn und Nutzen der Mathematik offenbar verborgen bleibt, will ich in diesem Buch einen anderen Weg vorschlagen und Ihnen zeigen was Mathematik-Lernen bedeuten kann, und wie Sie es auch für Ihr Kind zu einer wertvollen Lebensschule machen können.

 

Der Schlüssel zum Erfolg

Ein ganz grundlegendes Prinzip gleich zu Beginn: Sie KÖNNEN Ihrem Kind Mathematik NICHT beibringen. Auch kein Lehrer oder Nachhilfelehrer kann das. Sie können Ihrem Kind das Wissen nicht einimpfen, es ihm nicht erklären und es ihm nicht einfacher machen. Der Nürnberger Trichter wurde noch immer nicht erfunden.

Ihr Kind MUSS es sich SELBST ERARBEITEN, es muss selbst TUN.

Daran führt kein Weg vorbei. Bringen Sie Ihrem Kind am Schreibtisch das Schwimmen bei, ohne dass es selbst ins Wasser muss? Alles, was Ihr Kind später einmal schwimmen kann, wird es sich selbst „erschwommen“ haben. Ganz ähnlich ist es mit der Mathematik.

Wir glauben immer, dass wir den Kindern die Mathematik erklären müssen um ihnen zu helfen, sie zu verstehen. Ich behaupte jedoch: Die Mathematik ist so einfach, dass sie jedes Kind selbst verstehen kann, wenn es sie sich wirklich SELBST erarbeitet. Und genau dieses selbst Erarbeiten können Sie Ihrem Kind mit all Ihren Erklärungen nicht abnehmen. Der Rest ist Übung. Mathematik kann man nicht durch Hören lernen, sondern nur, indem man sie selbst betreibt.

Lassen Sie sich selbst einmal eine Software, die Sie noch nicht kennen, von jemandem erklären, der diese Software beherrscht. Er wird eine Weile lang wild mit der Maus umherfahren, dies und das zeigen und Sie werden NICHTS verstehen. Nach spätestens zwei Minuten schalten Sie geistig ab. Erst, wenn Sie selbst die Maus in die Hand nehmen und ausprobieren, werden Sie die Zusammenhänge verstehen. Das IST so. Der beste Weg jemand anderem eine Software vorzuführen oder beizubringen ist es, selbst die Maus NIE in die Hand zu nehmen. Ähnlich ist es in der Mathematik. Ihr Kind muss es selbst TUN.

 

Salman Khan, der Gründer der Khan-Academy, hat einmal etwas sehr Kluges erkannt:

„Wenn du etwas lernen willst, ist das Letzte, was du brauchst, jemand, der daneben sitzt und dir ständig erklärt, wie es richtig geht. Du musst dir den Lernstoff in deinem eigenen Tempo, deinem eigenen Rhythmus, mit deinen eigenen Fragen erarbeiten können. Da stört jemand nur, der dir ständig erklärt, wie es am einfachsten geht.“

Wenn Ihr Kind sich also selbst durch die Mathematik durcharbeiten soll – ja MUSS –, dann braucht es dafür viel Motivation. Aber wie soll es die bekommen, wenn es Mathematik als sinnlos betrachtet? Wenn Sie selbst ihm ständig vorleben, wie man sein Leben auch ohne Mathematik erfolgreich gestalten kann? Wenn es spürt, wie Sie selbst eine Abscheu vor Mathematik haben? Wenn es gar erlebt, wie diese schreckliche Mathematik ständig nur Misserfolge und emotionale Katastrophen in sein eigenes Leben bringt?

Dieses Buch will Ihnen genau dafür Anregungen geben.

Kurz vorweggenommen: Ihr Kind kann MIT Mathematik so viel mehr lernen als nur Mathematik. Zahlreiche Dinge, die es im späteren Leben wirklich benötigen wird und die mit „Sinus“ und „Determinante“ überhaupt nichts zu tun haben.

 

Missbrauchen Sie die Mathematik für die Persönlichkeitsbildung Ihres Kindes!

Sie ist, wie ich hier zeigen will, sehr gut dafür geeignet. Doch bevor wir auf Ihr armes Kind losgehen …

Vertreiben Sie Ihre eigenen Geister!

Kinder imitieren ihre Eltern, sie wollen ihnen gefallen und eine Freude machen, auch wenn das in der Pubertät manchmal schwer zu erkennen ist. Im Grunde wollen alle Kinder ihre Eltern glücklich machen und folgen deren innerer Erwartungshaltung. Da Sie selbst die Mathematik nicht mögen, sie möglicherweise fürchten oder hassen, wenn Sie selbst möglicherweise ihr gegenüber eine trotzige Einstellung haben frei nach dem Motto: „Ich bin der lebende Beweis dafür, dass Mathematik unnötig und sinnlos ist.“

Wenn Sie sich über einen T-Shirt-Text freuen wie: „Schon wieder ein Tag, an dem ich Algebra nicht gebraucht habe!“, dann fragen Sie sich selbst einmal ganz ehrlich, ob Sie Ihrem Kind überhaupt erlauben, in Mathematik besser zu sein, als Sie es selbst jemals waren! Fragen Sie sich, ob Sie es ihm gönnen, gute Noten in Mathematik zu haben, wo Sie selbst doch so sehr unter der Mathematik gelitten haben!

 

Gehen Sie einmal in sich und entdecken Sie Ihre eigenen, mehr oder weniger verborgenen Glaubenssätze wie:

  • Mathematik ist schrecklich kompliziert und macht mir sogar Angst.
  • Mathematik ist sinnlos.
  • Mathematik ist etwas für die „Großkopferten“. WIR brauchen so etwas nicht.
  • Mathematik ist unnötig und Zeitverschwendung.
  • Mathematik besteht aus einem unendlichen Urwald von komplexen Regeln und Vorschriften, die man kennen und in einer ganz bestimmten Art und Weise richtig anwenden muß um den richtigen Lösungsweg zu finden. Und wehe man vergisst auf eine davon. Dann ist gleich alles falsch.
  • Jemand mag zwar in Mathematik gut sein, im Leben aber ist er bestimmt ein Versager.

 

Fragen Sie sich einmal, inwieweit Sie von Ihrem Kind erwarten, diese Glaubenssätze zu übernehmen.

 

Wenn Sie Derartiges bei sich selbst entdecken, dann haben Sie und Ihr Kind zwei Möglichkeiten:

  1. Sie erkennen und akzeptieren es. Dann seien Sie bitte stolz auf Ihr Kind, wenn es weiterhin schlechte Noten nach Hause bringt. Vergessen Sie die Matura und die meisten Studien oder schummeln Sie Ihr Kind mithilfe teurer Nachhilfestunden weiterhin durch. In diesem Fall sind Sie bereits fertig mit diesem Buch. Sorry – Fehlinvestition. Schenken Sie das Buch weiter oder verkaufen Sie es und sparen Sie sich Ihr Geld für die Nachhilfe.
  2. Versuchen Sie selbst, mit der Mathematik einen inneren Frieden zu schließen. Vielleicht indem Sie, wie hier in diesem Buch vorgeschlagen, Ihre Bedeutung als Trainingscenter für allgemeine Lebensqualifikationen anerkennen.

Wenn Sie diesen zweiten Weg probieren wollen, denken Sie doch einmal – für sich selbst – über folgende Glaubenssätze nach:

  • Mathematikistsoeinfach,dasssiejedesKindselbst lernen kann. (Gerade gute Schüler haben oft keine Eltern oder Nachhilfelehrer, die ihnen alles erklären. Sie erarbeiten sich den Stoff selbständig. Und genau deshalb verstehen sie die Materie. Das kann Ihr Kind auch.)
  • Mathematik ist zwar für mich sinnlos, aber als Persönlichkeits-Fitnesscenter für mein Kind, ein ganz gutes Lebenstraining. (Nicht optimal, aber doch für sehr vieles sehr gut geeignet und … was im Leben ist schon optimal?)
  • Ich erlaube meinem Kind, in Mathematik besser zu sein, als ich es selbst war und freue mich ehrlich, wenn es mehr Freude an der Mathematik findet, als ich es selbst konnte.
  • Mathematik kann und darf Spaß machen. Sie bietet viele Gelegenheiten für Erfolgserlebnisse.
  • Mathematik ist eine hochgradig kreative Tätigkeit und fördert das kreative Denken Ihres Kindes.
  • Mathematiker sind nicht ausschließlich langweilige, lebensunfähige, weltfremde und abgehobene Schwächlinge sondern durchaus manchmal auch ganz passable, lustige und erfolgreiche Menschen, die es im wirklichen Leben auch zu etwas bringen können. Denken Sie etwa an die GOOGLE-Gründer Larry Page und Sergey Brin – beide sind Mathematiker.

Besiegen Sie also erstmal Ihre eigenen Geister. Dieses Buch will Ihnen dabei helfen. Wenn Ihnen nur das gelingt, Ihrem Kind innerlich zu erlauben dass es in Mathematik besser wird als Sie es jemals waren, heben Sie den Notenschnitt Ihres Kindes schon um eine Note.

Aber seien Sie ehrlich zu sich selbst! Sie können es Ihrem Kind zwar wünschen, doch innerlich trotzdem nicht erlauben. Mitunter hat das auch etwas mit Loslassen zu tun – mit der Aufgabe von mütterlichem Beschützerinstinkt oder väterlicher Dominanz.

Selbstvertrauen –
selbst eine richtige Lösung finden

Das Selbstvertrauen, das Ihr Kind durch das eigenständige Lösen von Mathematikaufgaben bekommt, ist wohl eines der wertvollsten Ergebnisse, das es aus der Beschäftigung mit Mathematik mitnehmen kann. Umgekehrt ist es auch ein sehr tiefgreifender Selbstvertrauensverlust den es erleidet, wenn es sich selbst dabei immer nur im Scheitern erlebt, wenn es immer nur die Erfahrung macht: „Das muss mir jemand erklären. Alleine schaffe ich das nicht.“ Bemerken Sie die Katastrophe, die Sie mit Ihren Erklärungen bewirken?

Betrachten wir beispielsweise Biologie oder Geschichte. Da lernt man für den Test, bekommt schließlich eine Note und hat danach vielleicht ein Erfolgserlebnis. Beim Mathematik-Lernen hingegen ergibt sich diese Chance auf ein Erfolgserlebnis mit jedem Beispiel erneut. Man kann meist sogar ganz einfach selbst kontrollieren, ob man richtig gerechnet hat. Und wenn es geklappt hat, sei es auch erst nach dem zweiten oder dritten Mal, ist ein kleines Erfolgserlebnis da. Schenken Sie Ihrem Kind möglichst viele solche kleinen Erfolgserlebnisse! Die Mathematik eignet sich dafür so gut, weil Sie diese kleinen Erfolgserlebnisse systematisch ermöglicht.

Das funktioniert aber nur, wenn Sie Ihr Kind wirklich selbst, eigenverantwortlich arbeiten lassen. Mit jedem fachlichen Erklärungsversuch torpedieren Sie das. Mit jeder Erklärung zeigen Sie Ihrem Kind: „Du kannst das nicht alleine. Ich zeige dir das jetzt. Du brauchst mich, um das zu schaffen.“ Jedes Mal ein kleines Training in die Abhängigkeit von anderen. Lassen Sie das! Ihr Ziel ist die Selbständigkeit Ihres Kindes und Mathematik ist ein wunderbarer Übungsweg dahin. Und das Beste dabei: Sie selbst brauchen von Mathematik überhaupt keine Ahnung zu haben, um Ihr Kind dennoch erfolgreich dabei zu begleiten. Je weniger Ahnung Sie haben, je dümmer Sie sich stellen, um so besser! Erklären Sie nicht, lassen Sie sich die Dinge von Ihren Kindern erklären! „Ach so? Und das ist jetzt richtig? Kannst du das überprüfen? … Aha. Und wenn DA das Gleiche rauskommt, stimmt’s? Ist ja toll, wie du das machst!“

Ein oft beobachtetes Verhalten sieht so aus: Das Kind soll ein Beispiel rechnen. Eltern oder Nachhilfelehrer sitzen daneben und verfolgen jedes Zeichen, das das Kind aufschreibt. Die Hoffnung dahinter ist, einen Fehler möglichst sofort zu erkennen und das Kind darauf hinzuweisen. Wir wollen ihm (und uns selbst) damit ersparen, das ganze Beispiel nochmals durchrechnen zu müssen. „Hast du da nicht ein Minus vergessen?“, „5 mal 5 ist nicht 10!“, „Achtung, die Klammer!“ Das Ergebnis ist, dass das Kind in seiner Aufmerksamkeit nur noch die geheimen Gesten und Zeichen des Betreuers verfolgt und verschiedene Lösungen probiert. Jeder Buchstabe wird zunächst vorsichtig angedeutet und die Verantwortung für das Ergebnis dem Betreuer überlassen. Kennen Sie das? Dabei ist die Aufmerksamkeit jedoch nicht bei der Sache, sondern beim Betreuer.

Vor allem aber wächst dadurch kein Vertrauen in die eigene Fähigkeit. Das ist reine Zeitverschwendung. Hören Sie auf damit! Versuchen Sie nicht, Ihrem Kind etwas zu ersparen! Was Sie probieren, ist, „für Ihr Kind“ zu schwimmen, damit ES schwimmen lernt. Wie soll das funktionieren?

Wenn Sie solches Verhalten bei Ihrem Kind bemerken, wenn es sich jeden Schritt von Ihnen absegnen lässt, läuft etwas falsch! Als Nachhilfelehrer mache ich in solchen Fällen das nächste Beispiel gerne zu einem Wettbewerb. Ich rechne es selbst mit. „Wollen wir sehen, wer schneller ist!“ Bei den ersten Beispielen gewinne meist ich. Sobald das Kind selbst ein paar Beispiele richtig gelöst hat, mache ich dumme Fehler und lasse das Kind gewinnen. Die Freude ist dann groß, den Nachhilfelehrer zu besiegen und ihm auch noch zu erklären, wo er einen Fehler gemacht hat. So wächst das Vertrauen in die eigene Lösungskompetenz.

Wenn das Kind Fehler macht? Dann suche NICHT ICH nach diesen Fehlern und erkläre diese, sondern lasse das Kind danach suchen. Das heißt natürlich, das Beispiel nochmals gemeinsam durchzugehen, aber dabei gibt das Kind das Tempo vor. Es soll erklären, was es in jedem Schritt getan hat. Ich stelle dabei nur Fragen. Ich sage nicht: „Aber 5 x 5 ist doch nicht 10, hier hättest du …“ Ich frage: „Und 5 x 5 ist 10?“„Ja, sicher.“„Sicher?“„SICHER … Ach, ich Depp! 5 x 5 ist doch 25!“

Wenn das Kind den Fehler gefunden hat, sehen wir uns diesen an und philosophieren ein wenig darüber, wie es dazu gekommen ist. JETZT passiert Lernen. Dabei versuche ich das Motivationsproblem herauszufinden. Mit einem „das habe ich ganz übersehen“ gebe ich mich nicht zufrieden. „Wie konnte das passieren? WARUM hast du das übersehen? Hast du da an etwas Anderes gedacht? …“ Das gelingt nicht immer. Oft komme ich auch nicht auf das Motivationsproblem. Aber es hilft dem Kind, sein eigenes Arbeitsverhalten zu hinterfragen. Allerdings lasse ich mir nicht nur fehlerhafte Beispiele von den Kindern erklären, sondern auch gelungene. Sie sollen ihren Erfolg auch feiern können. Wir wollen doch nicht nur auf den Fehlern herumreiten.

Ein kleiner Motivationstrick, der immer wieder ganz gut ankommt, ist der Gedanke: „Aus Fehlern lernt man. Wer viele Fehler macht, zeigt somit, dass er viel lernen will. Wer viele Fehler macht, ist also besonders eifrig.“ – „Ach, heute bist du wieder besonders eifrig. Heute möchtest du wieder viel lernen. Deshalb machst du wahrscheinlich so viele Fehler.“ Das gibt den Kindern ein positives Gefühl, trotz vieler Fehler.

Jetzt kann ich das als mathematisch geübter Nachhilfelehrer so praktizieren. Sie können das aber nicht, wenn Sie mit Mathematik nichts am Hut haben. Wenn Sie selbst das Beispiel nicht richtig lösen können, dann können Sie auch nicht erkennen, wo Fehler gemacht werden. Und dann benötigen Sie einen teuren Nachhilfelehrer.

Oder Sie übertragen die Verantwortung wirklich an Ihr Kind, trauen ihm die eigene Lösungskompetenz zu und begleiten es durch Motivation auf dem Weg in seine Selbständigkeit. Das ist kein einmaliger Schritt. Das sind viele schmerzhafte Schritte des Loslassens, des Vertrauens, des Kontrolle-Abgebens und des Scheiterns. Dabei werden Fehler passieren. Es wird nicht gleich funktionieren. Ihr Kind wird sich in die Geborgenheit der Betreuung und Hilfestellung zurücksehnen. Sie werden die Rolle des Erklärers und Helfers vermissen. Doch Sie werden belohnt mit einem Kind, das irgendwann selbständig, eigenverantwortlich und selbstbewusst seinen eigenen Weg geht und sich die Noten aus der Schule mitnimmt, die es für richtig hält. Ich kann nur empfehlen, möglichst früh damit zu beginnen, Ihr Kind in die lerntechnische Eigenverantwortung zu entsenden. In den ersten Jahren ist die Mathematik noch so leicht, dass Sie Ihr Kind auch inhaltlich gut begleiten können. Nützen Sie diese Zeit, um es auf den Weg der Eigenverantwortung zu führen!

Wenn es bereits passiert ist und Sie mit einem 13- oder 17-Jährigen mit schlechten Noten dasitzen, selbst in Mathematik nichts mehr verstehen und wöchentlich die Scheine nur so zum Nachhilfelehrer flutschen, dann ist es höchste Zeit, den Weg in die Eigenverantwortung zu beschreiten. Hören Sie auch hier auf, Dinge zu wiederholen, die schon bisher nicht funktioniert haben! Ihr Kind kann das selbst schaffen. Lassen Sie es nicht alleine, aber wenden Sie sich vom Inhaltlichen ab und der Motivation zu! Wenden Sie das Blatt! Beschreiten Sie neue Wege! Lassen Sie es sich erklären! Zeigen Sie Interesse, so als wollten sie’s lernen. Stellen Sie sich dumm! Sie werden wahrscheinlich ohnehin vieles nicht verstehen. Versuchen sie’s! Stellen Sie die Fragen, die Ihnen kommen! Staunen sie!

Weitere Inhalte

Selbstmotivation – seine innere Motivation finden, aktivieren und pflegen

Das wäre jetzt das Zweite von insgesamt 15 Unterkapiteln, die ich oben im Kapitel „Was Sie alles MIT Mathematik lernen, üben und trainieren können“ aufgezählt habe.

Weitere Hauptkapitel behandeln die Themen:

Allgemeine Motivationsprobleme

Motivationsprobleme speziell beim Mathematiklernen

Ein Weg in die Freiheit

Wie Sie den Ausstieg aus ihrer aktuellen misslichen Lernsituation gestalten können.

Glaubenssätze

Dazu gibt’s dann noch eine

Zusammenfassung

für Sie, damit Sie die wichtigsten Ideen und Anregungen immer griffbereit haben. Diese wird noch ausgearbeitet.

 

Sie wollen wissen wie Mathematik-Lernen auch bei Ihrem Kind funktionieren kann?

Dann möchte ich Ihnen hier mein Buch empfehlen in dem ich zahlreiche Anregungen gebe, wie Mathematik-Lernen auch bei Ihrem Kind funktionieren kann.

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Paperback   (ISBN: 978-3-7439-8453-0)   um     15,49€

Hardcover   (ISBN: 978-3-7439-8454-7)   um     22,99€

oder Ebook   (ISBN: 978-3-7439-8455-4)  um      8,99€

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Vergleichen Sie den Preis einmal mit der letzten Nachhilfestunde!